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Beratung

  • EWer gilt als pflegebedürftig ?

    Alle Personen, die wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Krankheit bzw. Behinderung auf Dauer Hilfe benötigen, sind pflegebedürftig.
    Weil sie die gewöhnlichen, regelmäßig wiederkehrenden Abläufe im täglichen Leben nicht mehr alleine bewältigen können.


    Quelle: Sozial Gesetz Buch: § 14 SGB XI

  • Es gibt 3 Stufen der Pflegebedürftigkeit

    Diese Stufen werden nach gesetzlichen Richtlinien bestimmt, unabhängig davon, ob im Krankenhaus bzw. in einer Reha-Station (stationär) oder zuhause (ambulant) gepflegt werden soll.

    Pflegestufe 1
    betrifft Pflegebedürftige, die in den Bereichen Körperpflege, Ernährung oder Mobilität (Grundpflege) bei wenigstens zwei Verrichtungen mindestens 1 mal täglich Hilfe brauchen, und wöchentlich zusätzlich mehrfach Unterstützung in hauswirtschaftlicher Versorgung benötigen.
    Der Mindestzeitaufwand für eine nicht ausgebildete Pflegekraft beträgt
    pro Tag 1,5 Stunden .


    Pflegestufe 2
    betrifft Schwer-Pflegebedürftige, die in den Bereichen Körperpflege, Ernährung oder Mobilität (Grundpflege) mindestens 3 mal täglich zu verschiedenen Tageszeiten Hilfe brauchen, und wöchentlich zusätzlich mehrfach Unterstützung in hauswirtschaftlicher Versorgung benötigen.
    Der Mindestzeitaufwand für eine nicht ausgebildete Pflegekraft beträgt
    pro Tag 3 Stunden.


    Pflegestufe 3
    betrifft Schwerst-Pflegebedürftige, die in den Bereichen Körperpflege, Ernährung oder Mobilität (Grundpflege) täglich rund um die Uhr (also auch nachts) Hilfe brauchen, und wöchentlich zusätzlich mehrfach Unterstützung in hauswirtschaftlicher Versorgung benötigen.
    Der Mindestzeitaufwand für eine nicht ausgebildete Pflegekraft beträgt
    pro Tag 5 Stunden.

    Quelle: Sozial Gesetz Buch: § 14 /   § 15 /   § 18 SGB XI

  • Pflegefall zu Hause - was ist zu tun ?

    Bei einem Pflegefall zu Hause, in der Familie, führt oftmals bereits der Antrag zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit unweigerlich zu bürokratischen Abläufen und Auseinandersetzungen mit der Krankenkasse und Pflegekasse, und damit in vielen Fällen zur Überforderung der Angehörigen.
    Wenden Sie sich deshalb - möglichst sofort - an uns.

    Unsere individuelle Beratung ist in jedem Falle kostenlos.
    Unsere Pflegeberater stellen zusammen mit Ihnen und Ihrem Hausarzt den notwendigen Pflegebedarf fest, übernehmen für Sie die wichtige Formulierung des gesetzlich vorgeschriebenen Antrags und leiten ihn an die offizielle Institution, den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MdK), weiter.

    Danach übernehmen wir - falls gewünscht - aktiv die richtige Pflege.

  • Die richtige Pflege - ohne finanzielles Risiko !

    Fundierte Fachkenntnisse ermöglichen dem U.A.F. den notwendigen Pflegebedarf sofort zu bestimmen, sowie unverzüglich mit der wirklich benötigten Pflege zu beginnen. Und zwar ungeachtet endgültiger Kosten-Zusagen der Kassen oder anderer sozialer Institutionen.

    Der U.A.F. übernimmt darüberhinaus die komplette Kostenabwicklung der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung mit der jeweiligen Kasse.

    So entsteht Kostentransparenz ohne finanzielles Risiko. Das entlastet die Angehörigen.

  • Selber pflegen - gar nicht so einfach !

    Sieben Tage die Woche, rund um die Uhr, für einen pflegebedürftigen Angehörigen da sein!?
    Das überfordert auch Sie und "Ihren Patienten".
    Wenn eine solche Situation auf Sie zukommt, können wir Ihnen ganz sicher helfen.

    Denn wir bilden auch zum Pflege-Assistent / -in aus !

    Auch wenn Sie arbeitslos gemeldet sind oder Sozialhilfe empfangen. Und unabhängig von Einkommen, Religion und gesellschaftlichem Stand. Die Kosten für diese 4-wöchige Ausbildung, die Sie zusammen mit "Ihrem Patienten" absolvieren, werden übernommen.

    Danach arbeiten Sie mit unbefristetem Anstellungsvertrag als Pflege-Assistent / -in, kümmern sich auch weiterhin um "Ihren Patienten", aber mit Gehalts- und Urlaubsanspruch und zu geregelten Arbeitszeiten. Denn nach Ihrem Feierabend kommt ein Kollege / -in von Ihrem Pflegedienst und übernimmt Ihre Aufgabe.

  • Wieviel Pflege steht uns zu ?

    Die Pflege kann stationär oder ambulant zu Hause durchgeführt werden.
    Grundsätzlich gibt es zwei eigenständige Rechts-Ansprüche:

    1. Pflegesachleistung (Quelle: § 36 SGB XI ) Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung
    2. Pflegegeld (Quelle: § 37 SGB XI ) für selbst beschaffte Pflegehilfen
    oder Kombinationsleistung (Quelle: § 38 SGB XI ) teilweise Inanspruchnahme von 1. und 2.
    Kann die häusliche Pflege zeitweise nicht erbracht werden (z.B. bei Krankheit oder Urlaub der Pflegehilfe), besteht jährlich einmal für 4 Wochen Anspruch auf sogenannte "Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege" (Quelle: § 42 SGB XI ).

    Zusätzlich besteht für Versicherte, über die gesetzliche Krankenversicherung, Anspruch auf häusliche "Behandlungspflege", die insbesondere medizinische Hilfeleistungen, wie Injektionen, Wechseln von Verbänden und Verabreichung von Medikamenten etc., beinhaltet.
    (Quelle: § 32 SGB V )